Gewürzkunde: Oregano - Italienischer Gewürzfavorit
Seit 1952 steht der Name FUCHS für aromatische Gewürze, authentisch in Geschmack und Farbe. Eine breite Vielzahl an Monogewürzen, ebenso wie Würzmischungen und –spezialitäten, ist mittlerweile im FUCHS-Sortiment zu finden.
War vor 60 Jahren in den Anfängen des Unternehmens die Produktauswahl noch eher übersichtlich, so gab es doch auch damals schon Gewürz-Trends in der Küche. Gehen Sie mit uns in diesem Jahr auf eine Zeitreise in die Welt der FUCHS Gewürze und entdecken Sie, welche Gewürze in den letzten 60 Jahren Furore machten und zudem, welche typischen Speisen diese Zeitabschnitte markieren.
Italienischer Gewürzfavorit: Oregano
Bella Italia - das Land, wo die Zitronen blühen - wurde in den 60ern zum Sehnsuchtsland der Deutschen. Italien stand für Sonne, Meer und „Dolce Vita“ und dazu gehörte auch leckeres Essen. Doch für den echt italienischen Gusto waren neben Pasta und Tomaten auch die typischen Gewürzkräuter wichtig und somit eroberte fortan eine mediterrane Gewürzpflanze Deutschland, die bislang hier noch unbekannt war: Oregano.
Oregano (Origanum vulgare), auch als Dost oder Wilder Majoran bezeichnet, gehört zur Familie der Lippenblütler wie Majoran oder Minze. Zum Würzen werden die getrockneten und gerebelten oder auch gemahlenen Blätter verwendet. Dieses mediterrane Gewürzkraut besitzt einen kräftigen, leicht pfefferartigen, etwas bitteren Geschmack. Getrockneter Oregano ist aromatischer als der frische, da dessen Würzkraft beim Trocknungsprozess sogar zunimmt. Besonders beliebt ist Oregano für Speisen der italienischen Küche wie Pizza, Fleisch,- Fisch- oder auch Tomatengerichte. Oregano harmoniert geschmacklich wunderbar mit Knoblauch, Basilikum und Liebstöckel.
Italienisches Lieblingsessen: Pasta Schuta
Die leckeren italienischen Gerichte, die heute ganz selbstverständlich zum deutschen Küchenalltag dazu gehören, kamen nicht nur als Urlaubssouvenir, sondern auch durch die Gastarbeiter ins Land. Nicht nur „Zwei kleine Italiener“, die Conny Froboess 1962 besang, hatten große Sehnsucht nach der Heimat und dem Essen „a la Mama“.
Die ersten Pizzerien wurden von Gastarbeitern eröffnet und mit diesen kam ein großes Stück italienischer Esskultur nach Deutschland. Vor allem Pizza und Nudelgerichte wurden jetzt gerne von den deutschen Hausfrauen nachgekocht und besonders die „Pasta Schuta“, die Pasta Asciutta („Nudeln in einer Sauce serviert“), waren der Top-Favorit. Pasta Schuta wurde und wird auch heute noch gleichgesetzt mit Spagetti Bolognese . Diese sind immer noch ein Lieblingsessen vieler Familien, doch wer es lieber fleischlos mag, dem schmeckt sicherlich die vegetarische Sauce Bolognese.
Sind Sie gespannt, wie es in den 60ern würzig weitergeht? Dann besuchen Sie doch nächsten Monat wieder unsere Fuchs Homepage.
Ihre FUCHS Experten
















